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Meldefristen nach NIS2 berechnen

Ein Sicherheitsvorfall ist bemerkt – und ab diesem Moment laufen zwei Fristen: die Frühwarnung binnen 24 Stunden und die vollständige Meldung binnen 72 Stunden. Der Rechner zeigt beide Endpunkte ab dem Zeitpunkt der Kenntnis, auf die Minute.

Ihre beiden Fristen erscheinen hier.

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Frühwarnung 24 h · Meldung 72 h · Server in Deutschland · DSGVO-konform

So geht es

  1. Zeitpunkt der Kenntnis eintragenWann wurde der Vorfall bemerkt? Ab diesem Moment laufen beide Fristen – nicht ab der nächsten Besprechung.
  2. Beide Fristen ablesenDer Rechner nennt das Ende der Frühwarnung (24 Stunden) und der vollständigen Meldung (72 Stunden) – jeweils mit Datum und Uhrzeit.
  3. Meldung absetzen und festhaltenDer Melde-Workflow in der App führt durch beide Stufen und dokumentiert, was wann abgesetzt wurde – auch eine verspätete Meldung gehört festgehalten.

Zwei Stufen, eine Uhr

Die Meldepflicht bei Sicherheitsvorfällen läuft zweistufig: binnen 24 Stunden die Frühwarnung, binnen 72 Stunden die vollständige Meldung. Beide Fristen beginnen mit der Kenntnis des Vorfalls – nicht mit dem Ende der ersten Analyse und nicht mit der nächsten Besprechung.

Damit im Ernstfall niemand die Uhr sucht, gehören Zuständigkeit und Meldeweg vorher schriftlich festgelegt: Wer meldet, über welchen Weg und wer die Frist im Blick behält. In der App ist das Teil des Melde-Workflows.

Verspätet ist besser als nie – aber dokumentiert

Wird eine Frist verpasst, gehört die verspätete Meldung samt ihrer Begründung dokumentiert. Der Melde-Workflow hält beide Stufen mit Zeitpunkt fest, damit der Ablauf später geschlossen nachweisbar ist.

Verstöße gegen die Meldepflicht können Bußgelder für das Unternehmen nach sich ziehen, und die Geschäftsführung trägt persönliche Verantwortung. Umso wichtiger ist der lückenlose Ablauf: bemerkt, gemeldet, festgehalten.

Häufige Fragen

Ab wann läuft die Frist?

Ab der Kenntnis des Vorfalls – nicht ab der nächsten Besprechung und nicht ab dem Abschluss der ersten Analyse. Deshalb fragt der Rechner genau diesen Zeitpunkt ab.

Was ist der Unterschied zwischen Frühwarnung und Meldung?

Die Frühwarnung ist binnen 24 Stunden abzusetzen, die vollständige Meldung binnen 72 Stunden. Beide Stufen laufen ab demselben Startpunkt: der Kenntnis des Vorfalls.

Ersetzt der Rechner eine Rechtsberatung?

Nein. Die Fristenberechnung ersetzt keine Rechtsberatung und keine Prüfung im Einzelfall.

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RegelWerk dokumentiert die Meldepflichten und Fristen Ihres Unternehmens. Die Fristenberechnung ersetzt keine Rechtsberatung und keine Prüfung im Einzelfall.